Rose vom Wörthersee – Voller Erfolg für Heimo

Fotocredit: Willy Koska

Meine 3. Teilnahme an der Rose vom Wörthersee stand anfangs unter keinem guten Stern. Der Transport meines Bootes gestaltete sich deutlich schwieriger als erwartet, letztlich ist es aber gelungen dank der Hilfe der Ruderfreunde aus Mondsee. Am Samstag in der Früh war an ein Rennen noch nicht zu denken, dichter Nebel hätte eine Orientierung am See unmöglich gemacht. Die Sonne hat sich aber durchgekämpft und zum Start herrschten bereits optimale Bedingungen. Glattes Wasser, Sonnenschein. Alles angerichtet für ein schnelles Rennen. Lisl Smetana hat die Boote in ihrer bekannt klaren Art ausgerichtet und pünktlich auf die Reise geschickt.

Am Start kam ich gut weg und nach rund 700 m habe ich mich auf Renntempo eingependelt. Obwohl ich mit 2:05 auf 500m deutlich schneller weggefahren bin als ich geplant hatte war ich nur Dritter. Zum Zweiten hatte ich aber noch Kontakt, der war vielleicht zwei Längen vorne, der Erste zu diesem Zeitpunkt im Rückspiegel – am Kapperl montiert – schon fast nicht mehr zu sehen.  Leider konnte ich bis zum ersten Knick die angepeilten 2:13 Durchgangszeit nicht halten weil ein leichter Gegenwind herrschte. So musste ich am stroke coach regelmäßig Zahlen zwischen 2:17 und 2:19 sehen, somit war schon nach 6 km klar, dass mein Traum von einer Zeit unter 1:10 geplatzt war.

Der kleine Spiegel wirkte aber Wunder beim Steuern, heuer habe ich die Linie optimal erwischt 15,8 km laut stroke coach am Ende. Nach dem ersten Knick bei ca. km 7 war der Gegenwind endlich weg. Planmäßig konnte ich jetzt Zeiten zwischen 2:10 – 2:14 fahren, endlich ging es ein wenig leichter von der Hand. Den bis dahin zweit Platzierten konnte ich nach rund 8 km überrudern.  Ich kannte seine Taktik schon aus den Vorjahren und hatte mir daher vorgenommen im Mittelteil anzugreifen. Das hat auch wunderbar funktioniert. Plötzlich war kurz darauf auch der Führende neben mir, sehr gemächlich paddelnd. Er hatte sich offensichtlich am Start mächtig übernommen.  Mit einem gehörigen Motivationsschub versehen habe ich den zweiten Knick angesteuert, den ich auch wieder gut erwischt habe. Ab Maria Wörth konnte ich das Rennen dann kontrollieren.

Auf den letzten 500m habe ich mir noch ein Privatduell mit Reinhard vom RV Wiking geliefert der 6 min vor mir gestartet war. Hinter den beiden Bojen im Ziel war ich richtig enttäuscht, am stroke coach stand 1:10:09. Das wurde dann auf 1:10:24 korrigiert, ist weniger zum Ärgern weil eine halbe Min wäre auch nicht drinnen gewesen, wenn ich bis zum Schluss hätte kämpfen müssen, 9 sec vielleicht schon.  Bei der Siegerehrung den Siegerpokal zu bekommen – bei 25 Startern in meiner Altersklasse – war dann aber ein super Gefühl und die Enttäuschung über die knapp verpasste Zeit unter 1:10 verflogen.  Die Veranstaltung war wie immer super organisiert und wenn man Mitte Oktober noch im See baden gehen kann ist es ein Traum. Hoffentlich nächstes Jahr wieder mit ein paar Mitstreitern vom ISTER.

Bericht: Heimo Hinterer

 

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