Bled 2026: Traumkulisse, tolle Ergebnisse

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Bericht: Jeff Campbell
Fotos: Jeffrey Campbell, Lorcan Lindner

Am letzten April-Wochenende fand in Bled, Slowenien, die Alpe Adria Regatta 2026 statt. Es war nicht nur eine perfekte Gelegenheit, die schöne Umgebung zu bestaunen, sondern auch für unsere Sportler*innen eine Möglichkeit, die internationale Konkurrenzfähigkeit einiger neueren Großbootskonstellationen auszuprobieren. Die Ergebnisse waren weitgehend erfreulich; sowohl schon in Zagreb erprobte Boote als auch neue haben sauber gekämpt und einige Stockerlplätze gesichert.

Im U17-Bereich gingen David Aigner, Moritz Ganhör, Vinzent Hack, und Nadine Pesl am start, alle mehrmals und mit starke Leistungen. David wurde Sonntag 10. im stark besetzten 1x-Rennen, und Moritz 9. am Samstag. In einer Renngemeinschaft mit RC Wels konnte Moritz auch eine Silbermedaille holen im Doppelzweier. Nadine holte Bronze im 8+ mit einer bunten oberösterreichischen Renngemeinschaft und platzierte 5. im 4x. Vinni holte zwei Mal Gold: einmal im Doppelzweier mit Benedek Münch (WSV Ottensheim) und im Quad am Sonntag mit einem deutlichen Vorsprung gegen die deutlich größeren U-19-Sportler aus Slowenien.

Die U-19-Istrianer waren auch fleissig, und nicht weniger erfolgreich. Benedek Szeder hat nach einem schwierigen ersten Rennen am Samstag im 1x seinen Fokus wieder gefunden und den dritten Platz im Doppelzweier mit seinem Pirat-Bootspartner Lennard Gunzer. Simon Campbell war wieder im 2- mit Alexander Stallinger (Seewalchen) unterwegs; Samstag kamen sie hinter dem Donau-Boot ins Ziel, aber am Sonntag konnten sie auch eine Goldmedaille gegen Koper holen. Sophie Milton konnte sowohl Samstag im Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Wiking Linz und WSV Gold holen, und am Samstag Silber mit Caroline Krause, wieder von Wiking.

Leider ist es zu keine Ister-Beteiligung im Männer-Bereich gekommen; wegen einer Verletzung beim Aufwärmen konnte Fabian Gillhofer nicht im Österreich-Doppelvierer zum Start gehen. Wir halten ihm die Daumen für die Genesung gedruckt!

Insgesamt war es ein ermunterndes Wochenende, das die Arbeit an Großbootprojekte reichlich belohnt hat. Somit gehen die Sportler*innen in das verlängerte (Trainings)wochenende mit gutem Grund für Vorfreude und Motivation für die kommenden Rennen in München und Ottensheim.

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