Mondsee Langstreckenregatta: Kurs auf den „Gugelhupf“

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Bericht: Antonis Gitsas

Zwei Masters-Boote mit Ister-Beteiligung nahmen am 25. April an der diesjährigen Mondsee Zweier-Langstreckenregatta teil und sorgten trotz kurzer gemeinsamer Vorbereitung für starke Ergebnisse.

Ein starkes Debüt gelang Caro Pöchlauer, die gleichzeitig ihr Comeback ins Team-Ister direkt mit einem ersten Rennstart bei der Mondsee Regatta krönte. Sie konnte dabei an alte Leistungen anknüpfen und gemeinsam mit ihrer Ruderpartnerin Eva Grohmann (DHO) eine sehr gute Top-10-Platzierung bei den 10 km im Frauen-Feld erzielen!

Im Mixed 2x über 10 km kam es dabei zu einer spontanen Umbesetzung: Antonis Gitsas sprang kurzfristig ein und bildete gemeinsam mit Lena Leiter (ebenfalls DHO) ein neu zusammengesetztes Boot. Ursprünglich wäre Jeff Campbell als Partner vorgesehen gewesen, dieser musste jedoch parallel eine Gruppe von Nachwuchssportlern von IST und OTT nach Bled begleiten, wo ein sehr erfolgreicher Regattaauftritt gelang. Ein bekanntes Déjà-vu für Antonis, genau wie 2015 mit Peter Christensen bei seiner ersten Regatta überhaupt, ebenfalls am Mondsee.

Das Starterfeld konnte sich sehen lassen: 58 Doppelzweier und ein Zweier ohne auf der 10- und 20-km-Strecke. Auf der Strecke selbst funktionierte die Zusammenarbeit in beiden Booten hervorragend, und sie absolvierten die Strecke bei optimalen Bedingungen mit leichtem Wind und zwei Bojenwenden souverän. Der SpeedCoach zeigte über 10 Kilometer nur wenige Meter Abdrift, und mit einem Navigationspunkt namens „Gugelhupf-Berg“ konnte nichts schiefgehen. Der echte Gugelhupf am Ende hat hervorragend geschmeckt. Die Holzmedaillen erinnerten heuer an den Einbaum vom Mondsee, der früher eine traditionelle Art war, den See zum Arbeiten oder zur Freizeit zu befahren.

Die Mondsee Langstreckenregatta bleibt alle zwei Jahre ein Fixpunkt im Kalender und überzeugt durch Organisation, Atmosphäre und sportliche Qualität. Danke an Martin Wandl, Franz Fritsch, und das gesamte RCMO Team!
Zum Abschluss ein stilles Gedenken an Florian Schneeberger (1971–2026).

Hier geht’s zu den Ergebnissen!

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