{"id":17709,"date":"2020-07-26T20:21:20","date_gmt":"2020-07-26T18:21:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/?p=17709"},"modified":"2020-07-28T11:11:30","modified_gmt":"2020-07-28T09:11:30","slug":"wanderfahrt-schaerding-stein-juli-2020","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/?p=17709","title":{"rendered":"Wanderfahrt Sch\u00e4rding-Stein Juli 2020"},"content":{"rendered":"<div class=\"love\"><input  id=\"post_17709\" type=\"checkbox\" class=\"LoveCheck\"\/>\n                <label for=\"post_17709\" class=\"dashicons dashicons-heart LoveLabel\" aria-label=\"like this\"><\/label><span class=\"LoveCount\">0<\/span><\/div><!--\/love-->\n<p>Der subjektive Bericht von Stefan Rozporka \u00fcber die Wanderfahrt des Ister Linz von Sch\u00e4rding nach Krems Stein im Jahr 2020. Von 20. &#8211; 24.Juli.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Kann man ein Wanderfahrt besser machen?<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Es war Sonntag und noch viel zu tun. Was nehme ich mit, was lasse ich da, wie viel Gewand werde ich ben\u00f6tigen, wird es regnen und kalt sein oder werden wir immer Sonne haben \u2013 unwahrscheinlich in \u00d6sterreich, selbst zu dieser Jahreszeit.<br>Also gut, doch Gewand einpacken falls es k\u00e4lter wird. Alles auf zwei Bootss\u00e4cke und einem Trolley aufteilen. Der Isterbus und der Reisebus begleiten uns die Strecke, man muss also nicht \u201evoll sparen\u201c beim Gep\u00e4ck.<\/p>\n\n\n\n<p>Als alles eingepackt war fuhr ich los, nach Linz zu Vero und Martin. Mein Auto, das nicht mehr r\u00fcckw\u00e4rts f\u00e4hrt, kommt in der Zwischenzeit zu Berndt Papinski in die Werkstatt, in der Hoffnung dass sie den Fehler finden. Der Abend bleibt kurz, denn fr\u00fch am Morgen geht es auf die gro\u00dfe Fahrt. Wir fahren mit Ruderbooten auf der Donau, es geht von Sch\u00e4rding nach Krems Stein in f\u00fcnf Tagen. P\u00fcnktlich \u201edrehen sich die R\u00e4der\u201c, alles ist verstaut und aufgeladen. Wir steigen in den Reisebus der uns nach Sch\u00e4rding bringt. Am Steuer sitzt Adi, der uns nicht nur chauffiert sondern auch mit kalten Getr\u00e4nken, Kaffee und W\u00fcrstel aufwartet. Adi ist auch ein Wanderfahrer &#8211; Buschauffeur Veteran, wie so einige in dieser Truppe. Wir sind 24 Leute die dieses Abenteuer wagen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-jW5mzRw\/0\/XL\/i-jW5mzRw-XL.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Abfahrt in Sch\u00e4rding<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach dem Aufriggern der Boote gibt es die letzte St\u00e4rkung und dann geht es auf den Inn. Vier C-Vierer mit Steuermann und ein Dreier gehen in Sch\u00e4rding aufs Wasser. Ich sitze in einem C-Vierer am Schlag und gebe daher den Takt in diesem Boot an. Carlo steuert unser Boot. Es geht ihm nicht so gut. Wir passieren Wernstein und genie\u00dfen diesen wunderbaren Abschnitt des Inns. Nach einigen Kilometern kommt das erste Kraftwerk bei dem wir \u00fcbertragen m\u00fcssen. Vor zwei Wochen war dort um drei Meter weniger Wasser im Inn und wir sind buchst\u00e4blich im Gatsch versunken. Das Bild von dort hatte schon die Runde gemacht. Diesmal war alles fein, wir sind auf der Rampe ausgestiegen und wir hatten es gut. Ein erster Test f\u00fcr meine neuen Wasserschuhe auf Rutschfestigkeit am glitschigen nassen Boden. Den haben sie bravour\u00f6s bestanden. Ich bin zufrieden. Wir setzen im Unterwasser ein und fahren weiter. Wir passieren die Innbr\u00fccke in Passau, diesmal ohne dass das Boot von den Wellen voll schl\u00e4gt. Ich bin sehr froh dar\u00fcber, dass wir diese kritische Stelle ohne Probleme gemeistert haben. Das Stift thront \u00fcber dem Fluss. Es ist beeindruckend.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-bQCtM5s\/0\/XL\/i-bQCtM5s-XL.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Ablegen von Innzell<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Kasten machen wir eine Pause und \u00fcberfordern den Wirt bei der Tankstelle mit unseren Bestellungen. Dann wird es pl\u00f6tzlich hektisch, in 45 Minuten sollen wir in Jochenstein geschleust werden und es ist noch eine halbe Stunde zu rudern. Wir legen uns ins Zeug und schaffen es rechtzeitig. Schleusen spart Zeit und ist noch dazu weniger anstrengend, da man die Boote nicht aus dem Wasser heben muss. Mit dem Pickelhaken h\u00e4lt man sich an einer Leiter fest und dann geht es abw\u00e4rts, das obere Tor der Schleuse wird geschlossen, also es f\u00e4hrt aus dem Wasser hoch und verschlie\u00dft die obere Seite der Schleuse. Unser Pickelhaken war in Wirklichkeit ein Schirm und es fiel uns schwer uns bei der starken Str\u00f6mung in der Schleuse zu halten. Man klebt an der Schleusenwand mit dem Boot, die Skull sind eingezogen und das Boot b\u00fc\u00dft dadurch deutlich an Stabilit\u00e4t ein. Nach und nach sinkt der Wasserspiegel und die Str\u00f6mung wird geringer. Wenn man unten ist geht das untere Tor wie eine doppelte T\u00fcre auf und man rudert aus der Schleuse. Nicht ohne sich mit einem dreifachen <strong>Hipp Hipp Hurra<\/strong> beim Schleusenwart zu bedanken. Ob er das in seiner Kanzel hoch \u00fcber dem Wasserspiegel mitbekommt ist allerdings fraglich. Es hallt auf jeden Fall sehr stark zwischen den beiden W\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-Lk4Sc7Q\/0\/XL\/i-Lk4Sc7Q-XL.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Schleusen!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es geht weiter Donauabw\u00e4rts und es ist ein langes St\u00fcck. Die Sonne brennt uns auf die K\u00f6pfe. Das ist zugegebener Ma\u00dfen besser als Regen, fordert aber auch seinen Tribut. Ich bin es nicht gewohnt den ganzen Tag in der Sonne zu sein. Der Lichtschutzfaktor 50 hilft um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Jede Stelle die man vergessen hat einzucremen wird rot von der intensiven Bestrahlung. Nach der Kurve bei Niederranna sieht man das Hotel von Wesenufer und dann ist es nicht mehr weit, denkt man sich. Gottseidank gab es nur extrem wenig G\u00fcterschiffe und auch nur vereinzelt Passagierschiffe. Ein paar Motorboote machten uns trotz Corona das Leben, mit den durch sie verursachten Wellen, schwer. Nach Schl\u00f6gen f\u00e4hrt man praktisch im Kreis und man denkt jetzt m\u00fcsste man eigentlich schon einmal rundherum sein. Die Landschaft ist wundersch\u00f6n aber es war dann doch l\u00e4nger als erwartet. Wir waren ausgelaugt von Sonne und Anstrengung. Gl\u00fccklich legten wir an der Rampe an. Alle anderen waren schon einige Zeit vor uns am Ziel und sie halfen uns auszusteigen und unser Boot zu versorgen. Gl\u00fccklich gingen wir nach einem ersten Bier auf unser Zimmer und genossen die Dusche. Das Abendessen war f\u00fcr mich ein Cordon Bleu, und es war nicht zu viel. Mein Hunger war gro\u00df nach diesem anstrengenden Tag.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-jdm4jLh\/0\/XL\/i-jdm4jLh-XL.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Viel Sonne im Juli<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir hatten auch Ingrid und Hartmut aus Berlin mit an Bord. Paul aus Rosenheim war ein weiterer Gast dieser Fahrt. Hartmut unterhielt uns mit Berliner Schm\u00e4h. Es war sehr abwechslungsreich f\u00fcr uns \u00d6sterreicher. Wir hatten eine gro\u00dfe Tafel im freien und es hat uns gut getan nach diesem ersten Tag auszurasten und unsere Speicher wieder f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag aufzuf\u00fcllen. Carlo wurde von Gerald zu einem Arzt gebracht und dieser \u00fcberschrieb ihn in das AKH nach Linz wo ihn die Rettung am Abend noch hin brachte. Wibrens Frau kam mit Franz Haunschmidt nach Inzell und nahm Ihren Mann mit nach Hause. Thomas stattete uns einen Besuch mit dem Motorrad ab und es war ihm anzumerken, dass er nur zu gerne mit von der Partie gewesen w\u00e4re. Er fuhr am Abend noch wieder zur\u00fcck nach Linz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-9xV5pTX\/0\/XL\/i-9xV5pTX-XL.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Pause bei Dieplinger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die zweite Etappe war ja \u00e4hnlich weit wie die Erste. Wir starteten nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck und genossen die Landschaft sehr. Es wurde wieder sehr hei\u00df. In Unterm\u00fchl legten wir im Hafen an und Gerald und Elfi spendierten eine Runde Seidl Granit Bier. Es war fr\u00fch f\u00fcr das erste Bier, aber wir genossen es alle. Wieder einmal wurden wir auf die Pflicht einen Mund Nasenschutz im Lokal zu tragen aufmerksam gemacht. Am Wasser war das ja zum Gl\u00fcck kein Thema. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Aschach wurden wir geschleust. Vorbei an der Stadt Aschach machten wir in der Brandstatt Rast. Das Essen war ausgezeichnet und wir waren Froh im Schatten der B\u00e4ume zu sitzen. Ich ging im Hafen baden und war froh, dass ich nicht vom Steg hineingesprungen bin, da mir das Wasser nur bis zur H\u00fcfte reichte. Die neuen Wasserschuhe machten auch im Gatsch der im Hafen herrschte eine gute Figur, ich verlor sie nicht. Die Abk\u00fchlung war perfekt und es ging rasch weiter durch die Ruderw\u00fcste, wie ich den Bereich bis Ottensheim nenne. Wir waren gef\u00fchlt schnell unterwegs und in Ottensheim hatten wir Unterst\u00fctzung durch den Vater von Martin. Wir konnten es gut gebrauchen.<br>Unser Boot war ohne Carlo, also auch ohne Steuermann unterwegs. Didi sa\u00df am Einser und richtetet uns ein. Dann versuchten wir den eingeschlagenen Kurs zu halten. Was uns so recht und schlecht gelang. Entweder zogen wir wirklich so unterschiedlich oder die Stadt Linz hat einen Knick und f\u00e4hrt von selbst nach Backbord. Auf jeden Fall mussten wir oft korrigieren und f\u00fcr Didi war es sehr anstrengend. Beim Einsteigen gab es noch einen kurzen Badestop. Dieser half mir einen Hitzekollaps zu vermeiden. Das Wasser hatte eine angenehme K\u00fchle. Wir fuhren die Regattastrecke und sahen genau welche Schlangenlinie wir zur\u00fccklegten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-s8wSqj2\/0\/XL\/i-s8wSqj2-XL.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck am Strom und in heimischen Gew\u00e4ssern wiegten wir uns schon in Sicherheit. Es kam uns ein Frachtschiff entgegen, das gro\u00dfe Wellen machten die wir untersch\u00e4tzten. Ohne Steuermann fehlte uns doch ein wenig der \u00dcberblick und wir drehten das Boot nicht komplett parallel zu den Wellen, was sich als gro\u00dfer Fehler heraus stellte. Die Bugsektion der Stadt Linz war mit einer Welle komplett angef\u00fcllt. Am Schlag bekam ich gar nicht so viel mit davon aber Didi berichtete lautstark davon. Wir legten bei Wiking an und begannen den Bug auszusch\u00f6pfen. Von Wiking bekamen wir Unterst\u00fctzung und schon bald konnten wir nach dieser Schmach unsere Fahrt fortsetzen. Gl\u00fccklich kamen wir im Winterhafen an und waren froh, dass uns die Anderen bei herausheben und Bootversorgen halfen. Ich begab mich mit Klaus in die K\u00fcche und wir kochten ein H\u00fchnercurry und w\u00e4rmten das eingefrorene Gulasch und die Kn\u00f6del, die beim Klubabend \u00fcbergeblieben sind, auf. Es ging alles sehr rasch und mir brachte das Kochen einen Energieschub. 22 Leute a\u00dfen dann zu Abend an diesem au\u00dferordentlichen Klubabend und es blieb sogar einiges an Geld davon \u00fcber. Zur\u00fcck bei Martin und Vero klang der Abend noch kurz aus und ich fiel m\u00fcde ins Bett.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-ttJgjwz\/0\/L\/i-ttJgjwz-L.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen starteten wir vom gewohnten Bootshaus im Linzer Winterhafen. Einige kamen neu dazu, einige verlie\u00dfen die Wanderfahrt. Das Boot in dem ich sa\u00df wurde durch Regina, Andrea, Hannes und Andreas erneuert. Nur ich blieb \u00fcber vom ersten Teil der Wanderfahrt. Rasch ging es nach Abwinden Asten, wo wir geschleust wurden. Unten in der Schleuse fragt mich Christine ob ich nicht einen Jodler singen k\u00f6nnte. Den Jodeler, den ich mich mittlerweile auch \u00f6ffentlich anzusingen traue, gab ich zum besten. Die Akustik in der abgesenkten Schleuse ist spannend, weil es ein kr\u00e4ftiges, lang anhaltendes, Echo gibt. Ich genoss es und freute mich dann auch sp\u00e4ter noch \u00fcber einige positive R\u00fcckmeldungen.<br>Weiter ging es dann vorbei an der Ennsm\u00fcndung nach Au am linken Donauufer, wo wir bei einem Sandstrand mit Wiese anlegten und bei einem Imbissstand Mittagspause machten. Die Maskenpflicht holte uns ein. Erst langsam gew\u00f6hnten wir uns wieder daran im Inneren von Lokalen Mund-Nasenschutz zu tragen. Wir genossen den Schatten der Sonnenschirme und die k\u00fchlen Getr\u00e4nke.<br>Danach ging es weiter nach Wallsee. Unser Boot beschloss die M\u00fchen des \u00dcbertagens auf sich zu nehmen um den wunderbaren, nat\u00fcrlichen Altarm zur genie\u00dfen. Ein Einer-Fahrer des Ruderklub Wallsee kreuzte unseren Weg und meinte wir k\u00f6nnten im Clubhaus Radler und Bier bekommen, weil eh jemand vor Ort ist. Wir lehnten dankend ab und fuhren weiter, weil wir ein Treffen mit den anderen Booten bei einer weiter unten liegenden Sandbank ausgemacht hatten. Ein paar Kilometer stromab gab es tats\u00e4chlich eine ruhig liegende Badebucht f\u00fcr uns alle. Das nackte Bad in der Donaubucht war eine willkommene Erfrischung. Meine Rutschfesten Wasserschuhe machten sich wieder einmal bezahlt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-GGcWjGk\/0\/L\/i-GGcWjGk-L.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Es lag noch ein sch\u00f6nes St\u00fcck vor uns. Der Strudengau ist gerade vom Fluss aus eine besondere Landschaft. Vorbei zog das malerische Grein und die Insel W\u00f6rth. Im H\u00f6ssgang legten wir an. Adi erwartete uns schon mit dem Reisebus und gek\u00fchlten Getr\u00e4nken. Wir waren froh diese Etappe geschafft zu haben. Adi fuhr uns im Bus nach Melk, in unser Hotel den Wachauerhof. Dies war sehr praktisch, da wir diese Zimmer bis am n\u00e4chsten Tag behalten konnten. Nach einem dreig\u00e4ngigem Men\u00fc am Abend und spannenden Gespr\u00e4chen ging ich m\u00fcde zu Bett.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-TmdDrPt\/0\/XL\/i-TmdDrPt-XL.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag begann mit einem gro\u00dfen Fr\u00fchst\u00fcckbuffet und der Anreise nach H\u00f6ssgang im Bus von Adi. Die Strecke die wir an diesem Tag zur\u00fccklegen wollten war schon etwas k\u00fcrzer geplant, was meinem k\u00f6rperlichen Zustand entgegen kam. Wir kamen gut voran und wurden in Ybbs Persenbeug geschleust. Wir legten an in P\u00f6chlarn und es war wieder ein Mittagsbad, diesmal in der flie\u00dfenden Donau, angesagt. Es war deutlich k\u00e4lter als im Altarm am Vortag und fiel daher k\u00fcrzer aus. Schon bald machten wir uns wieder auf den Weg da die Schleuse wartete. Das Boot von Martin hatte einen freiwilligen Beschaffungsauftrag \u00fcbernommen. Sie legten in <strong>Marbach <\/strong>an und besorgten <strong>Schaumrollen<\/strong>. Einige der Schaumrollen waren mit Vanillecreme und die Anderen mit Schaum gef\u00fcllt. Wir ruderten uns in der Zwischenzeit einen Vorsprung heraus, den Martin und seine Crew aber bis zur n\u00e4chsten Schleuse in Melk bravour\u00f6s aufholten. Vor der Schleuse war es sehr windig und die Wellen wurden immer h\u00f6her. In der Schleuse hatten wir gro\u00dfe Probleme uns mit dem Schirm, den wir als Pickelhakenersatz dabei hatten, festzuhalten. Dabei hatten wir mit der Str\u00f6mung und dem starken Wind zu k\u00e4mpfen. Das Boot sollte dabei ja auch von der Mauer ferngehalten werden. Kurz entschlossen f\u00e4delte ich meinen Backbord Skull aus und verwendete ihn in Paddelmanier. Das half uns unsere Position einigerma\u00dfen zu halten. Unten angekommen waren wir alle Froh, dass wir es \u00fcberstanden hatten. Das gro\u00dfe untere Schleusentor \u00f6ffnete sich und gab den einmaligen Blick auf das Stift Melk wieder. Adi hatte mittlerweile mit dem Pionieren in Krems einen Deal ausgehandelt und so konnten wir im Milit\u00e4rhafen direkt neben der \u00f6sterreichischen Marine anlegen. Die Rampe war extrem rutschig und forderte Ihre Opfer. Danke dem Profil meiner Wasserschuhe hatte ich zum Gl\u00fcck keine Probleme. Es gab wieder kalte Getr\u00e4nke und Schaumrollen mit Kaffee. Entspannung machte sich breit und ich konnte Gerhard verzeihen, dass wir keinen Platz zum Baden hatten. Fr\u00fch im Hotel angekommen, machten sich, nach einer ausgedehnten Dusche und einer kurzen Pause, kleine Gruppen auf den Weg zum Stift Melk hinauf. Kultur stand am Programm und wir erhuschten noch einen Blick in die pomp\u00f6se Kirche. Mit Daniel suchten wir einen Geocache und nahmen eine Schwimmentchen mit. Zur\u00fcck lie\u00dfen wir nach dem Eintrag im Logbuch einen Kugelschreiber. Am R\u00fcckweg gab es dann noch einen Aperol Spritz f\u00fcr mich im Eisgesch\u00e4ft am Hauptplatz. Im Hotel gab es ein dreig\u00e4ngiges Abendessen und es war reichlich. Der Abend klang dann noch in einer Bar aus. Zu lange wurde es nicht da wir ja noch einen Tag vor uns hatten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-GvkBxSR\/0\/XL\/i-GvkBxSR-XL.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Brunnen im Stift Melk<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Martien und ich hatten Landdienst und besorgten Schaumrollen bei der Filiale von Braun in Melk. Als wir gleich bei der Er\u00f6ffnung in den Laden kamen waren diese noch leer und wurden frisch gef\u00fcllt. Anschlie\u00dfend fuhren wir mit dem Isterbus durch die Wachau und hielten Ausschau nach unseren Kollegen am Wasser. Ein Boot entdeckten wir und ich hupte wie wild um unser Boot zu Gr\u00fc\u00dfen. In Wei\u00dfenkirchen angekommen stand schon Adis Reisebus un\u00fcbersehbar direkt an der Bundesstra\u00dfe, daher wussten wir gleich wo wir hin sollten. Die Wartezeit verbrachten Martien und ich unter dem Nussbaum direkt bei der Anlegestelle. Ich nahm ein Bad in der Donau. Nach einiger Zeit kamen die anderen in Ihren Booten und legten am Sandstrand an. Fast alle freuten sich \u00fcber die Schaumrollen und im Nu waren 20 St\u00fcck verteilt. Diesmal waren die Schaumrollen eine Spende von Christina, Daniel und mir. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-g2mBTvh\/0\/XL\/i-g2mBTvh-XL.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Sandstrand Wei\u00dfenkirchen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim Heurigen Mang wurden wir nicht besonders freundlich empfangen. Das Essen und der Wein war Ok und wir hatten den Plan das herandrohende Gewitter auszusitzen. Das gelang uns nicht, das Gewitter war zu langsam unterwegs. Bevor es zu alkoholisch wurde machten wir uns auf den Weg die letzten 10 km zu rudern. Meine neue Regenjacke hatte ihre Feuertaufe und so kamen wir halbwegs trocken in Krems Stein an. Wir wurden freundlich von einigen Mitgliedern des Steiner Ruderklubs, die zuf\u00e4llig da waren empfangen. Die Boote wurden rasch abgeriggert und verladen. Hartmut war \u00fcberrascht wie unkoordiniert wir dabei vorgingen. Alles fand aber seinen Platz und es wurde auch nichts vergessen. G\u00fcnther brachten wir mit unserer Geschwindigkeit etwas in Stress, aber er steckte das locker weg. Zum Abschluss machte ein Mitglied vom Steiner Ruderklub ein Gruppenfoto, auf dem nat\u00fcrlich auch der Adi nicht fehlen durfte. Im Reisebus ging es zur\u00fcck nach Linz. Dabei fuhren wir im Trockenen durch das m\u00e4chtige Gewitter. Da wurde uns klar welch Gl\u00fcck wir hatten. In Linz wurden alle Boote gr\u00fcndlich gereinigt und wieder in Ihren Ursprungszustand versetzt. Rasch war alles erledigt und es wurde uns allen klar, wir sind am Ende dieser gro\u00dfartigen Wanderfahrt angekommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-qWND7tF\/0\/XL\/i-qWND7tF-XL.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Wanderfahrt-Ende in Krems Stein<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/photos.smugmug.com\/photos\/i-SK5rJSz\/0\/Ti\/i-SK5rJSz-Ti.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage ist eindeutig. Man kann eine Wanderfahrt nicht besser machen als diese die wir hinter uns hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Stefan Rozporka<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Fotos kann man auf der <a href=\"https:\/\/fotos.ister.at\/Ister-Fotos\/2020\/2020-07-Wanderfahrt-Sch%C3%A4rding-Stein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Foto-Seite<\/a> der Ister-Webseite bewundern!<\/p>\n<div class=\"love\"><input  id=\"post_17709\" type=\"checkbox\" class=\"LoveCheck\"\/>\n                <label for=\"post_17709\" class=\"dashicons dashicons-heart LoveLabel\" aria-label=\"like this\"><\/label><span class=\"LoveCount\">0<\/span><\/div><!--\/love-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>0 Der subjektive Bericht von Stefan Rozporka \u00fcber die Wanderfahrt des Ister Linz von Sch\u00e4rding nach Krems Stein im Jahr 2020. Von 20. &#8211; 24.Juli. Kann man ein Wanderfahrt besser machen? Es war Sonntag und[&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":17714,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17709","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17709"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17709\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17733,"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17709\/revisions\/17733"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/17714"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ister.at\/Ister1\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}