Wind/Strömung

Bestimmung der Windrichtung

Für Ruderer kann bereits mäßiger Wind unangenehme Wellen verursachen, wenn man große Wasserflächen befährt, auf denen der Wind ungeschützt über eine längere Strecke – für Ruderer – hohe Wellen aufbauen kann.

Erfahrene Ruderer wählen dann die vom Wind geschütztere Ufernähe.

Wichtig dafür ist die richtige Einschätzung der Windrichtung:

Meist stehen einfache Hilfsmittel wie Fahnen und Rauch aus Schornsteinen nicht zur Verfügung.

Fast immer ändert der Wind seine Richtung in Bodennähe aufgrund der Geländeformen.

Erfahrene erkennen an der Fortbewegungsrichtung der Wellen die Windrichtung und meiden das Ufer an denen der auflandige Wind die Blätter der Bäume nach oben dreht und dadurch die wesentlich hellere Blattunterseite sichtbar wird.

Im Gegensatz zu den Ruderern suchen Segelflieger diese Stellen, weil dort der Aufwind wirkungsvoll ist.

Bei Ruderfahrten auf windgefährdeten Wasserflächen, wie Stauseen und größeren Binnensee wird die Mitnahme von kleinen Handlenzpumpen empfohlen.

 

Bestimmung der Strömungsrichtung

Bojen und Brückenpfeiler werden von den Ruderern in sicherem Abstand passiert.

Dazu ist es notwendig, die genaue Strömungsrichtung zu kennen, um rechtzeitig Richtungskorrekturen vornehmen zu können:

Vom treibenden Boot aus kann man sich eine gedachte Linie zum Hindernis und in Verlängerung zu einem markanten Punkt dahinter vorstellen.

Bleiben diese drei Objekte – Boot, Hindernis und Endpunkt – in einer Linie, sollte rechtzeitig ausgewichen werden. („Die Peilung steht“)

Wenn der Endpunkt nach rechts, oder links auswandert, kann davon ausgegangen werden, dass keine Kollision mit dem angepeilten Objekt stattfindet.

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